Erfreuliche Entwicklungen im Radsportbezirk Niederbayern

 

Am Sonntag, den 23. 3. 2025 fand im Beisein vom Ehrenvorsitzenden Otto Peter vom RSV Passau und dem BLSV Bezirksvorsitzenden Otto Baumann aus Deggendorf die diesjährige Versammlung des Radsportbezirks Niederbayern im Velodrom Niederpöring statt.

Nachdem Totengedenken und den Grußworten gab der 1. Vorsitzende Josef Stöckl den Bericht für das Sportjahr 2024 ab.

Im Bezirk sind mit Stand 31.12.24 exakt 3259 Vereinsmitglieder in 44 Vereinen bzw. Sparten im BRV gemeldet, nach 3137 Ende 23 und somit 122 mehr, eine gute Entwicklung, wie auch im gesamten BRV, wo wir längst stärkster LV sind.

Mitgliederstärkster Verein ist mit gewaltigem Vorsprung der RSC Kelheim mit 477, vor dem RSV Passau mit 221 sowie dem Team Baier Landshut mit 229 im BRV gemeldeten Radlern. Bemerkenswert ist hier noch die Anzahl von ca. 170 Jugendlichen bei den Kelheimern, was für eine sehr gute Jugendarbeit spricht.

 

Zum Sportjahr 2024:

Straßen Rennsport: Insgesamt wurden 3 Lizenzrennen, und zwar in Patriching durch den RSV Passau und in Oberdietfurth durch den SV Eintracht jeweils ein Rundstreckenrennen und in Loizenkirchen ein Einzelzeitfahren durch den RSV Dingolfing ausgerichtet. Besonders erwähnenswert ist natürlich noch das schon traditionelle 24 h Rennen des RSC Kelheim, ebenso die Meisterschaften des Gehörlosenverbandes im Landshuter Umkreis kombiniert mit einem Jedermann Rennen Anfang April, dass auch die Lizenzfahrer als Saisoneinstieg gerne benutzen.

Mountainbike: Insgesamt 5 Lizenz Rennen im bayerischen Wald, bzw. in Bad Griesbach zusammen mit einer weiteren Veranstaltung im Tschechien, die zum Bayerwald MTB Cup als Gesamtwertung gezählt wurden. Weitere 3 Rennen gewertet zusammen mit Painten zum Rygol Cup, waren in Kelheim, Abensbergs und Sandharlanden ausgefahren. Somit hatten wir im Bezirk insgesamt 8 MTB Rennen.

Bahnradsport: Hier war leider die Resonanz der Radsportler bei der neu aufgelegten Sommerbahnmeisterschaft und dem traditionellen Pfingstbahnrennen so gering, dass Rennen abgesagt, bzw. nicht wie vorgesehen stattfanden. Ein mehr als trauriger Zustand, waren doch die Bahnrennen im Velodrom in der Vergangenheit ein Event in ganz Bayern, auch zumal der Zustand der über 50 Jahre alten Bahn durch den Radsport-Bezirk in einem wettbewerbsfähigen Zustand gehalten wurde.

Dies hat nun der SV Niederpöring/Tabertshausen selbst übernommen, was sehr erfreulich ist, zumal dem Radsportbezirk dadurch erhebliche bisherige Ausgaben erspart bleiben. Durch diese Tatsache ist der Kassenbestand gut gefüllt, was in Zukunft in den Sportbetrieb und Nachwuchsförderung investiert werden kann.

 

Obwohl in 2024 keine Verbandsmeisterschaften in Niederbayern ausgetragen wurden, kann man sagen, dass der Radsport in Niederbayern nach wie vor auf einem guten Weg sich befindet. obwohl neben dem Bahnradspot auch die Radtouristikveranstaltungen etwas mehr an Zuspruch und damit an Attraktivität für Veranstalter gut gebrauchen könnten.

Dann berichtete der 1. Vorsitzende noch von der BRV Jahresversammlung am Wochenende zuvor. Auch hier sind die Mitgliederzahlen und die Finanzen erfreulich in der Entwicklung. Ganz anders sieht es dagegen beim BDR aus. Neuerdings nennt sich der Hauptverband German Cycling, entsprechend den internationalen Gepflogenheiten. So weit so gut. Ganz anders sieht es bei den Finanzen aus. Die Defizite werden in Kürze eine Beitragserhöhung unumgänglich machen.

Abschließend wurde noch der Umstand diskutiert, warum MTB und Straßenrennveranstaltungen häufig terminlich kollidieren, will man doch im Nachwuchsbereich, dass die Sportlerinnen und Sportler beides nutzen, Hier wird der Radsportbezirk für die Ausschusssitzung im Herbst einen Antrag einbringen, dass der Vize Rennsport die Termine koordiniert, nachdem die Koordinatoren Straße und MTB offensichtlich nicht miteinander ausreichend kommunizieren, da kocht offensichtlich jeder sein eigenes Süppchen.

Nach dieser ausführlichen, aber offensichtlich notwendigen Diskussion schloss der 1. Vorsitzende die Versammlung, bedankte sich nochmal für das Erscheinen, wünschte allen einen guten Nachhauseweg und vor allen Dingen eine unfallfreie Saison.

 

 

Josef Stöckl, 1. Vors. Radsportbezirk Ndb.